„Wenn Schicksal und Herz das gleiche wollen.“

 

 

 

Die Geschichte von Manfred Knöpp und seiner Renault Alpine.

 

Als ich vor 2. Tagen Abends an meinem Schreibtisch saß und in meiner Arbeit vertieft war, riss mich das klingeln des Telefons aus meinen Gedanken. Der Anrufer war Manfred Knöpp auch ein Alpine Fahrer, den ich dieses Jahr bei einer Veranstaltung in der Klassikstadt Frankfurt kennenlernte. Er fragte mich ob ich wohl am nächsten Tag, Zeit hätte, da er mit seiner Alpine in die Klassikstadt käme um sich mit Bekannten seinerseits zutreffen. Kurz entschlossen, sagte ich zu.

Also packte ich am nächsten Morgen meine Foto Ausrüstung ein und machte mich auf den Weg in die Klassikstadt. Dort angekommen, erblickte ich auch gleich Manfred, seine blaue Alpine und auch seine 2. Alpine, die ein guter Freund von Ihm fuhr. Nach einer kurzen und herzlichen Begrüßung stellte mir Manfred auch gleich Heike und Julia vor, Frau und Tochter von Rainer Zewel, mit Ihm fing alles erst an.

2007 kaufte Rainer Zewel eine Alpine A310 V6, Baujahr 1980, im zerlegten Zustand da er wohl schon länger vor hatte solch einen Wagen einmal komplett zu restaurieren. Und das wurde Sie auch, von Grund auf bis ins kleinste Detail, eine Top Restaurierung.

16. Monate nach der Fertigstellung blieb die Alpine noch bei Familie Zewel bis Sie dann doch 2014 verkauft wurde. 2016 erschien dann ein Bericht von Ihr und Ihrem neuen Besitzer, Roland Dreis in der Alpine Post, wo Manfred die Alpine das erste mal sah.

„Diese Alpine müsste man haben“, dachte er sich aber verwarf auch gleich wieder diesen Gedanken, denn dieses Auto würde wohl nie zum Verkauf angeboten werden. Da hatte das Schicksal aber was anderes vor mit Manni.

Etwa ein Jahr später beim durchsuchen der Ebay Seiten nach Renault Alpine Teilen traute Manni seinen Augen nicht, denn eben genau diese Alpine wurde zum Verkauf angeboten. Manfred ging die Alpine einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sein Verstand sagte „Nein“ , da dieses Auto wohl eh für viel Geld verkauft werden würde, aber sein Herz sagte Ihn, weiterhin die Anzeige und Gebote zu beobachten.

Bis schließlich kurz vor Schluss, der Versteigerung das Herz doch stärker war als der Verstand und er 15. Sekunden vor Schluss sein Gebot abgab. Mit der Hoffnung auf der einen Seite und dem Gedanken das er doch überboten wird, auf der anderen Seite, denn seine Frau wusste davon nichts. Als dann der Satz erschien: „Mindestgebot nicht erreicht“, war doch Manni irgendwie erleichtert, da Ihm so die Überzeugungsarbeit bei seiner Frau erspart bliebe, aber naja Manni, erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt. Und prompt rief der Verkäufer am nächsten Tag bei Manni an und erklärte Ihm mit seinem Gebot einverstanden zu sein. Es kam wie es kommen sollte, die Alpine kam zu Manni und seiner Frau.

Da kann man nur sagen, Wenn Schicksal und Herz das gleiche wollen.“

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